13. Spieltag - www.tischtennis.de
Unser Sponsor - Sparkasse Schwabhausen-Dachau

Besucher

 

Unser Sponsor - Hinner Bau in Schwabhausen
Unser Sponsor - Tibhar
Topspeed - unser Ausstatter
Unser Sponsor - Erdinger-Weissbräu
Unser Sponsor - unser Partner bei den Heimspielen mit der Sonnenbox.
(Image-) Film-Produzent u. Moderator - www.joachim-day.de

Samstag, 02. April 2011 - Deutscher Tischtennis-Bund...
Der TSV Schwabhausen verdient sich Respekt im 3:6 gegen die ttc east berlin.

Der TSV Schwabhausen wird beim 3:6 gegen den Tabellenzweiten ttc berlin eastside für seinen kämpferischen Einsatz nach einem 0:4 und 1:5-Start zwar nicht belohnt, aber die Mannschaft machte Werbung für einen schönen Sport. Eine gute Voraussetzung für das letzte Heimspiel dieser Saison (23.4.) gegen Meister FSV Kroppach. Die Gäste kamen mit dem blauen Auge davon, mussten aber einige Schweißtropfen für diesen doppelten Punktgewinn vergießen als zu Beginn erwartet.
Zum Originalbericht...

Zum Spielbericht von Harry Dannhauer...

Diesen Artikel erscheint mit der freundlichen Genehmigung des deutschen Tischtennis-Bundes.

TSV Schwabhausen – ttc berlin eastside: 3:6

Ein Bericht von Martina Emmert - 02.04.2011 – 1. Bundesliga Damen

Schwabhausen. Der ttc berlin eastside verdrängte die Gedanken an die Niederlage tags zuvor im ETTU-Pokal-Halbfinale und konzentrierte sich voll auf die Begegnung beim Aufsteiger und Tabellenachten TSV Schwabhausen. Sicherheit kehrte bei den Gästen schon vor dem ersten Aufschlag ein, denn die Bayern verzichteten erneut auf die ehemalige Berlinerin Bao Di. Des Weiteren nutzten die Berlinerinnen die große Schwäche des Aufsteigers aus und gingen 2:0 nach den Doppeln in Führung. Und das, obwohl sich der TSV schon zu  anderen Varianten entschieden hatte. Die Deutschen Meisterinnen von 2010 Kathrin Mühlbach und Sabine Winter spielten nach einer 2:9-Bilanz getrennt. Mühlbach an der Seite der Ungarin Agnes Kokai und Winter zusammen mit Yang Ting. Beiden Duos glückte aber noch nicht einmal ein Satzgewinn.

Im oberen Paarkreuz kam Winter gegen Georgina Pota auf keinen grünen Zweig, weil sie im vierten Satz ein 10:9 zum 2:2-Ausgleich ungenutzt ließ. Einmal mehr siegte die größere Erfahrung ihrer Gegnerin. Die Nummer eins der Berlinerinnen Song Ah Sim rüttelte dann erst ein 0:2 gegen Yang Ting wach. Sie gab sich mit einem klaren 11:3, 11:7 und 11:4 nicht die Blöße und die Gäste zogen zum 4:0 auf und davon. Danach sollte sich ein hochklassiges und spannendes Match entwickeln, dass den Tabellenzweiten mehr Kraft und Energie kostete als der Mannschaft lieb war. 

Im unteren Paarkreuz ließen Mühlbach und Kokai wenig Respekt erkennen. Sie gaben ihrem Trainer Alexander Yahmed und den Fans Anlass zur Begeisterung, denn sie drängten Andrea Bakula und Petra Lovas in den fünften Satz. Den Schnellschuss der Bundeshauptstädterinnen verhinderte Mühlbach mit einem 11:8 gegen die aufschlagstarke Bakula, während sich Kokai nach einem 7:7 und ausgezeichneter Leistung zum knappen 8:11 geschlagen geben musste. 

Jungnationalspielerin Winter schickte sich nach der Pause an, Song das Leben so richtig schwer zu machen. Nach einem 3:11, 11:8 stemmte sich die 18-Jährige auch nach einem haudünnen 11:13 weiter gegen den drohenden Misserfolg. Mit einem 11:7 setzte sie die Berlinerin unter Druck. Parallel sah sich allerdings Abwehrakteurin Yang Ting nach einem 11:6 einem 7:11, 8:11 und 3:7 gegen Pota gegenüber. Doch so leicht wollte die Schwabhausenerin ihrer Kontrahentin das Gewinnen nicht erlauben, und sie erkämpfte sich ein 8:7. Zur gleichen Zeit führte Winter 7:6 gegen Song, sodass sich eine dramatische Phase entwickelte. Der Jubel und die Erleichterung bei Winter kannten dann keine Grenzen, als sie mit einem hochverdienten 11:9 den zweiten Gegenpunkt an Land zog, und auch Yang Ting mit einem 12:10 die Partie gegen Pota offen hielt. Ihre wohl beste Saisonleistung rief Yang Ting im fünften Satz ab, denn nach einem 0:4 und 5:7 nötigte sie Pota beim 6:7 zu einer Auszeit. Diese half Yang Ting mehr, denn ein 10:7 und schließlich 11:8 stellte sich zu ihren Gunsten ein. 

Die Gastgeberinnen hatten sich längst als ebenbürtiger Gegner entpuppt und Mühlbach startete mit einem 7:11, 11:7 und 11:9 hervorragend gegen Lovas. Auf den Weg zu einer faustdicken Überraschung brachte Kokai ihr Team mit einem 11:8 gegen die nicht unbedingt nervenstabile Bakula. Ein Unentschieden lag noch im Bereich des Möglichen. Mühlbach musste aber mit einem 2:11 einen Rückschlag verkraften, und auch Kokai gab den zweiten Satz mit 12:14 ab. Im entscheidenden fünften Abschnitt behauptete sich Lovas mit einem 11:5, sodass der ttc mit einem blauen Auge davon kam.

Das war ein super Spiel und eine fantastische Stimmung. Dass wir an einem 5:5 schmecken durften, haben wir im Vorfeld nicht gedacht. So einen harten Kampf gegen eine europäische Topmannschaft, ein Kompliment an unser gesamtes Team. Deshalb sind wir sehr zufrieden. Schade, dass die Zuschauerresonanz nicht entsprechend war. Das schöne Wetter machte uns wohl einen Strich dadurch“, sagte TSV-Pressesprecher Harald Dannhauer.

Wir hatten doppeltes Glück, denn zum Unentschieden ist es ja nun nicht gekommen. Nachdem Andrea den ersten Satz gegen Kokai verlor, war zwar kurzfristig Panik angesagt, aber nach dem 1:1-Satzausgleich war ich mir sicher, dass Andrea ihre Gegnerin im Griff gehabt hätte. Alle waren natürlich müde nach dem gestrigen Halbfinale und wollten möglichst schnell wieder ins Hotel, doch am Ende mussten wir mehr ackern als gedacht“, berichtete ttc-Managerin Tanja Hofmann. Ein schönes Spiel mit riesen Ballwechseln habe sie zwischen Winter und Song gesehen. Auch Mühlbach habe stark gespielt. „Als WM-Kandidatin wollte sie sich wahrscheinlich beweisen. Außerdem hatte der TSV nichts zu verlieren, während uns jeder Punktverlust auf dem Weg zur Vizemeisterschaft das Genick brechen kann“, sagte Hofmann. Die zweite glückliche Fügung ergab sich schon früh morgens auf dem Flugplatz in Berlin. „Der Check-in-Automat war gesperrt und es hatte sich schon eine lange Schlange gebildet. Bei der Kofferaufgabe waren wir ziemlich zuletzt an der Reihe. Bei der Ankunft war uns dieser Stress dann egal, weil nämlich nur unser Gepäck ankam. Aus irgendeinem Grund gab es mit der Beförderung Probleme. Das wäre schon sehr problematisch gewesen, wenn wir ohne Sportbekleidung dagestanden hätten“, erklärte Hofmann.

[Aufschlag (Home)] [aktuelle Saison] [Saison 2010/2011] [Verein] [Sponsoren] [Medien / Links] [Impressum]